Der Club

Geschichte

Die Spur-0-Aktivitäten des Modelleisenbahn-Club München e.V. reichen bis in das Jahr 1933 zurück. Nach mehreren Umzügen hat der Club heute ein eigenes Klubheim in München, in dem digital gesteuerte Anlagen in H0 und Spur 0 gebaut und gepflegt werden.

Wer wir sind

Wir sind ein privater Verein von Modelleisenbahnfreunden. Der Klubabend findet regelmäßig freitags statt und dient dem gemeinsamen Bauen, Betreiben und Weiterentwickeln unserer Anlagen. Bei Interesse an einem Besuch oder einer Mitgliedschaft freuen wir uns über eine Nachricht über unser Kontaktformular. Wir melden uns bei Ihnen.

DER CLUB IN ZAHLEN
seit 1933
Tradition der Spur 0 im Club
2
Anlagen in H0 und Spur 0
DCC
Digitale Steuerung beider Anlagen

Unsere Geschichte

Die Gründung
1933

Die Gründung

Am 19. Mai 1933 wurde der Modelleisenbahnclub München von einigen wenigen Eisenbahnbegeisterten gegründet. Die erste Clubanlage entstand in der Baugröße Spur 0 im Dachboden der Münchner Tumblingerschule. Diese Anlage bestand zum größten Teil aus Industriematerial der Firma Märklin in der damals üblichen Blechausführung. Durch die Ausstellung einer für die damalige Zeit großen Spur 0 Anlage im Hirschgarten wurde der Club im Jahre 1936 erstmalig dem Münchner Publikum bekannt.

Elektromesse und erstes Clubheim
1950

Elektromesse und erstes Clubheim

Die Erstellung der Modellanlage für die Elektromesse 1950 brachte dem Club endlich das erste Clubheim. In der Lazarettstraße - inmitten des Reifenlagers der DB - bekamen wir einen Anteil zuerkannt, d.h. wir mußten uns diesen Raum erst durch Aufstellen von großen Hartfaserplattenwänden schaffen. Als dies geschehen war, begannen wir mit dem Bau der ersten Gemeinschaftsanlage. Die von der Elektromesse 1950 noch vorhandenen Anlagenteile bildeten den Grundstock.

Verkehrsausstellung
1953

Verkehrsausstellung

Der Modelleisenbahnclub München baut für die Verkehrsausstellung die offizielle Modellbahnanlage der Deutschen Bundesbahn. 1.300 m Spur0-Gleise, 170 Weichen und ebensoviel Signale, 30 Lokomotiven, 60 Reisezug- und 170 Güterwagen auf einer Fläche von 60 x 10 m in einer eigens dafür gebauten Halle. Dazu erstellt die Deutsche Bundesbahn mit über 2.500 Relais und 3 Stellpulten die Signal- und Weichensteuerung vorbildgerecht für die Analge.

Umzug ins Krauss Gebäude
1954

Umzug ins Krauss Gebäude

1954 konnte der Club im sogenannten „Krauss-Gebäude“ an der Ecke Arnulf-, Helmholtzstraße neue Clubräume beziehen. Ein Jahr dauerten die Sanierungsarbeiten, ehe mit der dritten Clubanlage, diesmal in H0, begonnen werden konnte. Eine Jugendanlage und eine Spur-0-Fahrstrecke kamen hinzu.

25-jähriges Jubiläum
1958

25-jähriges Jubiläum

Im Jahre 1958 feierte der MECM sein 25-jähriges Jubiläum. Von Seiten der DB wurde eine Karwendelrundfahrt mit dem ,,Gläsernen Zug“ spendiert.

Die Harritschrampe
1970

Die Harritschrampe

1970 musste nochmals umgezogen werden. Dieses Mal konnten wir ein ehemaliges Dienstgebäude auf der sog. Harritschrampe des ehemaligen Containerbahnhofs an der Arnulfstraße nutzen. Auch hier waren umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich. Aber bereits 1971 lagen wieder erste H0-Gleise und Ostern 1972 konnte die fünfte Anlage vollständig durchfahren werden.

Spur 0 Anlage
1984

Spur 0 Anlage

Im Jahre 1984 wird mit dem Bau einer zweiten Anlage, einer Spur 0 Modulanlage begonnen. Der Club präsentierte die Spur 0 Modulanlage auf der Obletter Ausstellung in München, auf der Heim & Handwerk Messe in München, dem Jubiläum der Arge-Spur-0 und auf der Intermodellbau in Dortmund. Alle vier Veranstaltungen waren ein großer Erfolg, der auch in der Presse gebührend gewürdigt wurde.

Neuaubing
1992

Neuaubing

Anfang 1992 droht erneut Ausweisung, die auch Ende 1992 Wirklichkeit werden sollte. Der Umzug in das neue, gefundene Clubheim im Ausbesserungswerk Neuaubing konnte reibungslos durchgeführt werden. Nicht zu früh, wie sich erweisen sollte, denn schon Anfang 1993 waren die Bagger auf der Rampe mit dem Abriss des alten Clubheims beschäftigt. Heute existiert dort der Omnibus Bahnhof von München.

Bezug der neuen Clubräume
2002

Bezug der neuen Clubräume

Im Jahre 2001 erhielt der Club erneut eine Hiobsbotschaft: Das AW Neuaubing sollte stillgelegt werden, damit wurde die Quartiersuche wieder einmal wichtig. Aber Mitte des Jahres 2002 trugen die Bemühungen der Mitglieder Früchte und der Club konnte in das Dachgeschoß des ehemaligen Metzlergebäudes des Münchner Gewerbehofes an der Donnersberger Brücke umziehen. Damit verbunden waren extrem umfangreiche Ausbauarbeiten – der gesamte Raum musste isoliert und mit Gipskartonplatten brandschutzgerecht ausgekleidet werden -, die ca. ein Jahr andauerten. Schon kurz nach Abschluss der Ausbauarbeiten, dem Einbau einer Küche und einer Sitzgruppe im Speisewagenambiente der 70er Jahre wurde die Spur 0 Modulanlage fest aufgebaut und in Betrieb genommen.

H0-Anlage
2004

H0-Anlage

Auch die H0-Anlage sollte wieder in Betrieb genommen werden. Allerdings zeigte sich, dass die mühsam geretteten Bahnhöfe überhaupt nicht zur neuen Raumsituation passten. Nach intensiven Diskussionen wurde daher ein vollständig neuer Anlagenplan erstellt. Die alten Bahnhöfe wurden abgerissen und mit dem Bau der siebten H0-Anlage begonnen. Seit wir Züge mit einer Länge von bis zu fünf Metern fahren können, findet an jedem Clubabend neben dem weiteren Ausbau auch ein reger Fahrbetrieb auf der H0-Anlage statt. Inzwischen ist die Anlage nahezu vollständig ausgebaut und wird über ein Digitalsystem der Firma Lenz gesteuert. Auf der Anlage entsteht außerdem eine größere Straßenbahnstrecke, auf der sowohl Regelspur- als auch Meterspurfahrzeuge verkehren können. Darüber hinaus können auch Automodelle – ähnlich dem Faller Car System – betrieben werden.

Erweiterungen unserer Anlagen
2026

Erweiterungen unserer Anlagen

Eine Anlage ist nie fertig. Auch wir erweitern unser H0- und Spur0-Anlagen permanent. Aktuell wird für die H0 eine Feuerwache mit Carsystem gebaut. Komplett automatisch sollen später Alarme aufgelöst werden, Tore sich öffnen und die Feuerwehren ausrücken. Die Spur0-Anlage erhält eine große Erweiterung für ein Betriebswerk mit Drehscheibe und Gleisdreieck, so dass wir auch ganze Züge wenden können. Außerdem bekommt unser "Hauptbahnhof" eine neue Abstellgruppe mit Gleisanschluss für eine Brauerei und einen Platz für eine Culemeyer-Verladung.